ACHTUNG!!!
Die unten folgende Zeile (Bild in hellgrau) wird nur auf Mobilgeräten angezeigt!

Johannes Goritzki / Foto: © Rolf Purpar

JOHANNES GORITZKI

Dirigent

divider

MENSCHEN, WERKE, KOMPONISTEN

"Unbekanntes aufzuspüren, war schon immer meine Leidenschaft."

Johannes Goritzki dirigierte u.a. in der Berliner Philharmonie, in der Kölner Philharmonie, im Gasteig München, im Berliner Schauspielhaus, in der Alten Oper Frankfurt, in der Düsseldorfer Tonhalle und im Concertgebouw Amsterdam, präsentierte sich in der römischen Santa Cecilia, in der Pariser Salle Gaveau sowie mit einer Gala zur Wiedereröffnung des Teatro Felice zu Genua.

Grauns Montezuma und Mozarts Così brachte er am Opernhaus Bellas Artes von Mexiko City zur Aufführung, zudem gastierte er bei den Berliner Festwochen, beim Bukarester Enescu-Festival, im finnischen Kuhmo und – auf Einladung von Gidon Kremer – in Lockenhaus. Johannes Goritzki dirigierte u.a. die Rundfunkorchester des WDR, SWF, MDR, BR und NDR, das Stuttgarter Kammerorchester, das Münchener Kammerorchester, die Bamberger Symphoniker, die Schumann Philharmonie Chemnitz, das Orchestre de chambre Lausanne, das Orchestre Philharmonique de Montpellier, das Philharmonic Orchestra Kiew, das Odense Symphonic Orchestra, das MCO Radio Kamerorkest Hilversum, das Orchestra di Padova e del Veneto, das Korean Philharmonic Orchestra Seoul und das Estonian National Orchestra Tallinn.

Unter Goritzkis Leitung spielten unter anderem Lord Yehudi Menuhin, Nikita Magaloff, Radu Lupu, Frank Peter Zimmermann und Aurèle Nicolet, Boris Pergamenschikov, Natalia Gutmann, Heinrich Schiff, François René Duchable, Thomas Quasthoff und Hildegard Behrens ein musikalisches Spektrum vom Barock bis zur Avantgarde.

Johannes Goritzki arbeitete intensiv mit wichtigen Komponisten der Gegenwart zusammen:
Krzysztof Penderecki, der langjähriger Gastdirigent der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein war.
Isang Yun, der für ihn und seinen Bruder Ingo Goritzki das Duetto Concertante für Oboe, Cello und Streichorchester schrieb.
Sandor Veress, dessen Solosonate Johannes Goritzki bei dem Label Thorofon aufgenommen hat und in der Schweiz, Deutschland und England uraufführte.
György Ligeti, der mit Johannes Goritzki und der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein, die Endfassung seines Klavierkonzertes erarbeitete, die daraufhin in Paris beim Festival l’Île de France aufgeführt wurde.

 

>> Zur Biografie – Cellist

divider

UNBEKANNTES

cpo als Label für jahrzehntelange Zusammenarbeit.

Bei cpo gibt es die 4 Symphonien von George Onslow, dem noch immer nicht zur Genüge dargestellten Weber-Zeitgenossen, der sich zu seiner Zeit vor allem als Komponist prächtiger Kammermusikwerke einen Namen gemacht hatte, dessen Orchesterwerke aber sogar beim gestrengen Schumann Anerkennung fanden. Diese Einspielung machte Johannes Goritzki zusammen mit der Radio-Philharmonie Hannover des NDR. Mit dem selben Orchester und ebenfalls bei cpo sind die 3 Sinfonien und die 2 Konzertouverturen von Louise Farrenc, deren Talent Hector Berlioz als erster erkannt hat, herausgekommen. Und Franz Lehárs Einakter Frühling erschien Anfang des Jahres 2001 – eines jener Werke, die viel zu lange zwischen dem Land des Lächelns und der lustigen Witwe in der historischen Versenkung verschwunden waren. Diese Einspielung wurde 2001 in England zur CD des Jahres gekürt. 2003 erschien, ebenfalls bei cpo, die Operette Der Sterngucker von Franz Lehár. Diese CD ist mit einem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet worden.

Bei cpo hat Johannes Goritzki 2007 mit dem Stuttgarter Kammerorchester eine CD mit Sinfonien von Georg Christoph Wagenseil und 2008, ebenfalls mit dem Stuttgarter Kammerorchester, die Cellokonzerte G-Dur und C-Dur und 2 Sinfonien von Boccherini eingespielt. Im Januar 2010 ist bei Dabringhaus und Grimm eine CD mit dem Oboenkonzert von Bohuslav Martinu und der Ersteinspielung des Divertimento für Oboe und Orchester von Antal Dorati herausgekommen. Johannes Goritzki dirigiert das Münchner Rundfunkorchester. Solistin ist Yeon-Hee Kwack.

ZUR DISKOGRAFIE